Träume sind Schäume?
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Traumdeutung. Mein neuester Traum handelt immer wieder von Bahnhöfen. Deshalb habe ich mir einmal näher angeschaut, was es mit dem Bahnhof auf sich hat. Ein leerer Bahnhof bedeutet, dass man seine Entscheidung noch einmal überdenken sollte. Ein abgefahrener Zug wäre eine vertane Chance. Ein Bahnhof voller Leute deutet auf Veränderungen im Leben hin. Das Warten auf den Zug kommt dem Warten auf eine Chance oder aber lieben Besuch gleich. Ich träume, dass ich irgend eine Person – welche, das wird nicht klar – erwarte, diese aber nicht kommt.
Dafür habe ich noch keine Erklärung finden können. Aber der Bahnhof ist voller Leute, d. h. in meinem Leben finden Veränderungen statt. Nun ja, Veränderungen prägen unser ganzes Leben. Mein Lehrer sagte immer, in unserem Dasein ist nichts so sicher wie die Veränderung. Da ist sicher was dran. Einige Dinge habe ich inzwischen ganz gut in Griff. Andere hingegen scheinen unlösbar zu sein. Aber ich bin mir sicher, was auch geschieht, es passiert nichts ohne Grund und Sinn. Ich weiß meinen Gott und das Universum hinter mir. Deshalb zweifle ich manchmal, aber ich habe keine Angst. Mein Bauchgefühl ist äußerst positiv. Bei bestimmten Sachverhalten sagt meine innere Stimme so etwas wie „Fürchte dich nicht.“ Haben das nicht auch die Engel bei Jesu Ankunft gesagt?
„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Angst überwunden.“ Waren das nicht Jesu Worte? Wir müssen keine Angst haben. Nicht vor einer verpassten Chance und nicht vor einem leeren Bahnhof. Oder davor, dass – wie in meinem Traum – die erwartete Person nicht kommt. Ich vertraue auf mein Bauchgefühl, denn letzten Endes weiß ich, dass Gott in uns ist. Dass er uns ungeahnte Kräfte verleiht, wenn wir sie annehmen. Dass er uns beschützt und vor Kummer bewahrt. Auch wenn im Leben nicht immer alles glatt läuft, er ist an unserer Seite. Er stellt uns einen Schutzengel zur Verfügung. Davon bin ich fest überzeugt. Alles, was ich im Leben an Schwierigkeiten bisher meistern musste, habe ich mit seiner Hilfe geschafft.
Gott, Jesus, hat den Tod überwunden. Wer ihn als Partner hat, braucht sich nicht zu fürchten. Und was meinen Traum angeht: Ich werde ihn weiter beobachten. Meine Empfindungen analysieren, in mich hineinhorchen. Aber eines weiß ich gewiss: Lasst euch nicht verrückt machen. Und bleibt bei eurem Bauchgefühl, auch wenn andere euch missmutig machen wollen. Wie oft haben mir Menschen eingeredet, was gut für mich ist und was nicht? Ich gebe nichts darauf. Ich vertraue auf meinen Gott. Und ich bin sicher, mein Traum wird irgendwann eine Auflösung finden. Ich glaube daran, dass irgendwann die erwartete Person – wer auch immer sie ist – eintreffen wird. In meinem Traum und in meinem Leben. Dass sie da eine Rolle spielen wird, weiß ich.
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