Welcher Song erinnert dich an deine 1. große Liebe?

Diese Frage wurde bei Xing gestellt. Ich habe bei der Antwort gezögert. Große Liebe? Gibt es nur einmal. Und die erste war das bei mir gewiss nicht. Bei meiner ersten Liebe war unser gemeinsames Lied: „Don’t worry, be happy“ von F. Shaky. Und das war nicht umsonst so. Bei diesem Partner war der Song zutreffend, leider. Die Beziehung hielt 4 Jahre. Ich verbinde aber mit jedem meiner (wenigen) Partner ein Lied.

Den zweiten Partner verbinde ich mit einem Reggae-Song: „I look in your big brown eyes (Sweat Swet).“ Das war das erste Lied, was wir zusammen getanzt haben. Aus der Liebe ist so etwas wie Geschwisterliebe geworden, eine Zweckgemeinschaft.

Mein dritter Partner hat sogar 2 Songs: Einmal „Out of the dark“ von Falco und einmal den Titanic-Titelsong von Celine Dion: „My heart will go on„. Die feste Beziehung hielt nur etwa ein Jahr, die lose (Freundschaft) bestand noch bis kurz vor seiner Eheschließung voriges Jahr. Jetzt ist er weg gezogen und wir haben keine Verbindung mehr. Ich vermutete immer, dass er meine große Liebe sei…

Mit Nr. 4 verbinde ich „I turn to you„. Und das, obwohl er der Hardrocker schlechthin ist. Aber das Lied passt zu seinem Temperament. :-) Ich habe mich mal sehr zu ihm hingezogen gefühlt, aber die tiefen Gefühle haben sich abgekühlt. Aus der Liebe wurde inzwischen eine gute Freundschaft, wir haben erkannt, dass wir nicht zusammenleben wollen. Aber zu Liedern wie „Time to wonder“ (Fjury in the Slaugtherhouse) tanzen wir auch heute noch gern langsam…

Nr. 5 ist dann die große Liebe! Zumindest empfinde ich es so. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits 13 Jahre katastrophale Ehe hinter mir. Auch er hat zwei Lieder, die ich mit ihm verbinde. Einmal „Vayamos compagneros“ von Marquess, ein Song, den ich bei ihm zu Hause das erste Mal gehört habe und der ganz gut zu ihm und seinem Temperament passt. Und das zweite Lied, was ich mit ihm verbinde, ist „Wie weit ist…“ von Rosenstolz.

Ich denke, dieses Lied widme ich ihm vor allem deshalb, weil es im Video ein Happy End gibt. Die Familie finde ich einfach nur süß, ebenso die Huskies.

Doch ich habe auch noch weitere Lieder, die mich an lieb gewonnene Personen erinnern: „Sie sieht mich nicht“ von Xavier Naidoo verbinde ich zum Beispiel mit einem guten Bekannten, aus uns wurde leider kein Paar, da sich meine Ehe zu dem Zeitpunkt nach vier Jahren gerade wieder einrenkte. Leider nicht von Dauer, wie ich heute sagen muss.

Während ich diesen Text eintrage, höre ich eines meiner derzeitigen Favoriten, zum ersten Mal mit Video. Warum kriege ich diesen „Ohrwurm“ von Marit Larsen nicht mehr aus dem Kopf? Genauso wie „Jungle Drum“ von Emiliana Torrini. Ich drücke mit meinem Musikgeschmack immer ein Stück Lebensgefühl aus…. Da muss jedes Lied also auch einen tieferen Sinn, einen Lebenshintergrund, haben.

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