Verlieben, verlier’n, vergessen, verzeih’n…

… sich hassen, verlassen und doch unzertrennlich sein, keine Sekunde bereu’n…“ so singt die Münchner Freiheit. Und Recht hat sie! Das Leben spielt sich genau so ab:

Wir verlieben uns, verlieren uns aus den Augen. Eine Bekannte musste 10 Jahre auf das Glück ihres Lebens warten! Sie lernte ihn kennen und dann hörten sie eine ganze Weile gar nichts voneinander. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn heute sind beide glücklich miteinander.

Vergessen? Also wenn es die große Liebe ist, die vergisst keiner. Vergessen kann man bestenfalls mal ein Rendevouz oder einen Termin. Aber nicht den Menschen, den man über alles liebt.

Verzeih’n – das ist eines der wichtigsten Dinge in jeder Beziehung. Eltern verzeihen ihren Kindern alles und umgekehrt. Aber beim Partner/bei der Partnerin ist das nicht immer so einfach. Aber wie wir gestern richtig erkannt haben, ist das Verzeihen bestimmter Dinge unbedingt nötig. Natürlich sollte man nicht über alles hinweg sehen. Aber was möglich ist, verzeihen. Denn das gehört zum Glücklichsein, weil es Harmonie bringt.

Sich hassen, verlassen… ja, auch das gehört zum Leben. Hass entspringt aus Liebe! Je mehr wir für den Anderen/die Andere empfunden haben, umso stärker ist der Hass. Er ist zerstörerisch. Oft ist Verlassen die Folge. Versuchen wir, dieses Verlassen fair hinzubekommen. Vor allem dann, wenn Kinder betroffen sind. Schlimm, wenn auf ihrem Rücken Streit und Machtkämpfe ausgetragen werden.

Unzertrennlich… es ist ja schon vorgekommen, dass mancher nach der Scheidung mit dem Partner/der Partnerin besser klar kam. Oder aber es geht nicht mit und auch nicht ohne. Denn eine Trennung ist nicht einfach. Für keinen der Beteiligten. Oft müssen jahrelange gemeinsame Erinnerungen, Hoffnungen, Freuden begraben werden, aber auch Streitigkeiten und Unstimmigkeiten. Es ist viel zu klären nach einer Beziehung, egal, ob sie 1 Jahr oder 25 gedauert hat. Manchmal finden Paare dann sogar noch die Lösungen für ihre Probleme.

Egal, wie man sein Leben lebt, wichtig ist, dass man nach Möglichkeit keine Sekunde davon bereut. Wie es auch kommt, so nimm es dankbar an. Ich ändere den Lauf meines Lebens nicht, denn der ist mir vorherbestimmt. Natürlich habe ich aber Handlungs- und Entscheidungsspielräume, denn ich bin ja nicht „fremdbestimmt“. Die Eigenverantwortung für meine guten Zustände habe ich selbst. Aber das große Ganze weiß nur unser Schöpfer. Und das ist gut so, finde ich.

ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.